Emmaus-Kirche - Ev.-luth. Kirchengemeinde Bunde
Beschreibung
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen mit den Heimatvertriebenen zahlreiche evangelisch-lutherische Christen in das überwiegend reformierte Rheiderland. Zunächst wurden sie, wie in Weener auch, nach dem so genannten „Ostfriesischen Sonderrecht“ Glieder der reformierten Kirchengemeinden. Bald stieg ihre Zahl in Bunde so, dass es zur Gründung der lutherischen Gemeinde kam. 1967 entstand
dann ihre Emmaus-Kirche. Der vom Architekten Bernd Hillrichs aus Leer-Loga errichtete Saalbau mit seinem davor stehenden, offenen Glockenturm wurde nach der Emmaus-Geschichte benannt, die im Lukas-Evangelium erzählt wird. Zwei Jünger trafen auf dem Weg nach Emmaus Jesus, den sie erst während des gemeinsamen Mahles beim Brechen und Segnen des Brotes als den auferstandenen
Christus erkannten. Diese Szene ist auf der Kanzel dargestellt. Am auffallendsten in dem schlichten Kirchenraum ist die Ostwand, die von dem Stuttgarter Künstler Lindner gestaltet wurde. Die Bedeutung der bewegten Wandmalerei in den Farben Blau, Grau, Ocker und Braun mit dem davor angebrachten Blattgold-Kreuz ist Folgende: Das Kreuz Jesu Christi erstrahlt als Hoffnung in der chaotischen, von Leid und Tod bestimmten Welt. Wenn am Vormittag zur Gottesdienstzeit das Streiflicht durch die großen Fenster auf das goldene Kreuz trifft, wird die Deutung das Künstlers augenscheinlich. Die Orgel wurde 1971 von der Firma Ott aus Göttingen gebaut.
Quelle: Text: Monika van Lengen
dann ihre Emmaus-Kirche. Der vom Architekten Bernd Hillrichs aus Leer-Loga errichtete Saalbau mit seinem davor stehenden, offenen Glockenturm wurde nach der Emmaus-Geschichte benannt, die im Lukas-Evangelium erzählt wird. Zwei Jünger trafen auf dem Weg nach Emmaus Jesus, den sie erst während des gemeinsamen Mahles beim Brechen und Segnen des Brotes als den auferstandenen
Christus erkannten. Diese Szene ist auf der Kanzel dargestellt. Am auffallendsten in dem schlichten Kirchenraum ist die Ostwand, die von dem Stuttgarter Künstler Lindner gestaltet wurde. Die Bedeutung der bewegten Wandmalerei in den Farben Blau, Grau, Ocker und Braun mit dem davor angebrachten Blattgold-Kreuz ist Folgende: Das Kreuz Jesu Christi erstrahlt als Hoffnung in der chaotischen, von Leid und Tod bestimmten Welt. Wenn am Vormittag zur Gottesdienstzeit das Streiflicht durch die großen Fenster auf das goldene Kreuz trifft, wird die Deutung das Künstlers augenscheinlich. Die Orgel wurde 1971 von der Firma Ott aus Göttingen gebaut.
Quelle: Text: Monika van Lengen
Gottesdienste
Sonntags 9:30 Uhr
Gebäude
- Erbauungsjahr
- 1967
- Architekt*in
- Bernd Hillrichs
- Stil des Gebäudes
- Saalbau mit davor stehenden, offenen Glockenturm.
- Stil des Innenraums
- Am auffallendsten in dem schlichten Kirchenraum ist die Ostwand, die von dem Stuttgarter Künstler Lindner gestaltet wurde. Die Bedeutung der bewegten Wandmalerei in den Farben Blau, Grau, Ocker und Braun mit dem davor angebrachten Blattgold-Kreuz. Wenn am Vormittag zur Gottesdienstzeit das Streiflicht durch die großen Fenster auf das goldene Kreuz trifft, wird die Deutung das Künstlers augenscheinlich. Die Orgel wurde 1971 von der Firma Ott aus Göttingen gebaut.
Kircheneigenschaften
- Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt
- Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt
- Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt
- Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt
- Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt
- Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt
Kirchenkontext
- Gemeindekirche
- Gemeindekirche
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